Aktueller Marktüberblick & Entwicklung
Bremen-Nord mit seinen Stadtteilen Blumenthal, Vegesack und Burglesum ist für viele Käufer eine attraktive Alternative zu den hochpreisigen Innenstadtlagen. Die Region überzeugt durch maritime Tradition, Wesernähe und eine gute Mischung aus ruhigen Wohngebieten, Einfamilienhaussiedlungen und urbanen Quartieren. Familien profitieren von Schulen, Nahversorgung und Grünflächen, während Pendler die Anbindung an die Bremer Innenstadt schätzen.
Während die Immobilienpreise Bremen Nord deutlich unter denen in Stadtteilen wie Schwachhausen oder Peterswerder liegen, steigt die Nachfrage stetig. Gründe dafür sind die vergleichsweise günstigen Einstiegspreise, die gestiegene Lebensqualität und Investitionen in Infrastruktur und Stadtentwicklung.
Aktuelle Immobilienpreise in Bremen-Nord
Die Preise variieren je nach Stadtteil und Objekttyp. Im Überblick:
- Eigentumswohnungen: ca. 2.000 – 2.800 €/m², je nach Lage und Zustand.
- Einfamilienhäuser & Doppelhaushälften: ca. 2.200 – 3.200 €/m². Beliebte Lagen wie Vegesack oder Burglesum erreichen die oberen Werte.
- Mehrfamilienhäuser & Anlageimmobilien: ca. 1.800 – 2.700 €/m² – interessant für Kapitalanleger durch stabile Mietrenditen.
- Mietpreise: Ø 6,50 – 9 €/m², Neubauten und sanierte Objekte teils höher.
Im Vergleich zur Bremer Innenstadt ist Wohnen hier rund 30–40 % günstiger, was den Standort sowohl für Eigennutzer als auch für Investoren attraktiv macht.
Mikrolagen im Überblick
Vegesack – maritim & urban:
Kurze Wege, gute Infrastruktur, Wesernähe.
- ETW: 2.400 – 2.800 €/m², Häuser: 2.600 – 3.200 €/m²
- Zielgruppe: Eigennutzer und Anleger (kompakte 2–3-Zimmer-Wohnungen).
Burglesum – grün & familienfreundlich:
Ruhige Wohnstraßen, EFH-Bestände, gute Anbindung.
- ETW: 2.200 – 2.700 €/m², Häuser: 2.400 – 3.000 €/m²
- Beliebt bei Familien und Käufern, die Wert auf Ruhe und Natur legen.
Blumenthal – Einstiegspreise & Potenzial:
Heterogene Lagen, Investitionschancen bei Sanierungsobjekten.
- ETW: 1.800 – 2.400 €/m², Häuser: 2.000 – 2.600 €/m²
- Für Preis-/Rendite-Käufer interessant, besonders bei Modernisierung.
Entwicklung der Immobilienpreise in Bremen-Nord
Zwischen 2018 und 2022 kam es zu einem starken Preisanstieg, bedingt durch die Niedrigzinsphase und die steigende Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum. Seit 2023 ist der Markt durch höhere Finanzierungskosten stabiler, aber weiterhin auf solidem Niveau.
Grafik: Historische Entwicklung der Immobilienpreise Bremen Nord (2018–2024)
Historische Entwicklung der Immobilienpreise
Vor zehn Jahren lagen die Preise in Bremen-Nord noch bei etwa 1.200 – 1.500 €/m². Heute bewegen sich Wohnungen bei rund 2.300 €/m², Häuser bei etwa 2.200 €/m². Das entspricht einem Anstieg von rund 60–70 % in einer Dekade.
Zum Vergleich: In Schwachhausen und Peterswerder betrug der Zuwachs im selben Zeitraum teils über 80 %. Damit zeigt Bremen-Nord zwar eine etwas geringere Dynamik, bietet aber weiterhin Nachholpotenzial.
Treiber dieser Entwicklung waren:
- Niedrige Zinsen bis 2022
- Hohe Nachfrage nach familienfreundlichem Wohnraum
- Investitionen in Infrastruktur (Vegesacker Hafen, Quartiersentwicklung Blumenthal)
Mietniveau in Bremen-Nord
Auch die Mietpreise sind in den letzten Jahren gestiegen, bleiben aber unter dem Bremer Durchschnitt:
- Bestandswohnungen: ca. 6,50 – 8 €/m²
- Neuvermietungen: ca. 8 – 9 €/m²
- Neubauten / Top-Objekte: bis 10 €/m² oder mehr
Damit ist Bremen-Nord besonders interessant für Familien und Pendler, die preisbewusst wohnen wollen.
Rendite & Cashflow – Orientierung für Anleger
Nettomietrenditen:
- Eigentumswohnungen (2–3 Zimmer, solide Lage/Zustand): 3,2 – 4,2 %
- Mehrfamilienhäuser (Bestand, teils modernisiert): 3,8 – 5,2 %
Rendite-Hebel:
- Energieeffizienz (Energieklasse C oder besser)
- Nachfragegerechte Grundrisse (55–75 m², 2–3 Zimmer)
- Mikrolage (ruhige Straßen, ÖPNV-Anbindung, Einkaufsmöglichkeiten)
Wir kalkulieren Ihre Zielrendite gern mit realen Objektzahlen.
Welche Faktoren beeinflussen die Immobilienpreise in Bremen Nord?
Die wichtigsten Einflussgrößen für die Immobilienpreise in Bremen-Nord sind:
- Lage innerhalb von Bremen-Nord: Vegesack als Zentrum mit gehobenen Preisen, Blumenthal günstiger, Burglesum im Aufwärtstrend.
- Objekttyp & Zustand: Sanierte Altbauten und Neubauten erzielen Spitzenpreise, unsanierte Häuser bieten Aufwertungspotenzial.
- Infrastruktur: Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und ÖPNV-Anbindung in die Bremer Innenstadt.
- Arbeitsmarkt & Wirtschaft: Werften, Hafen und Industrie sichern Arbeitsplätze und Nachfrage.
- Demografie: Zuzug junger Familien, die bezahlbaren Wohnraum suchen.
- Zins- & Marktumfeld: Höhere Zinsen bremsen zwar kurzfristig, die Nachfrage bleibt jedoch stabil.
Prognose: Wie entwickeln sich die Immobilienpreise?

Grafik: Entwicklung & Prognose der Immobilienpreise Bremen Nord (2018–2030)
Nach einer Phase der Stabilisierung in 2024/2025 erwarten Experten für Bremen-Nord keine großen Preissprünge, sondern eine moderate Erholung:
- 2026: weitgehend stabile Preise auf aktuellem Niveau
- 2027-2028: leichte Zuwächse von +1,5 bis +2 % pro Jahr
- 2029-2030: anhaltend moderates Wachstum von etwa +2 % jährlich
Treiber dieser Entwicklung:
- Zinsperspektive: Erwartete Entspannung bei Baufinanzierungszinsen erhöht die Nachfrage
- Nachfrage nach Wohnraum: Familien und Pendler bevorzugen bezahlbare Lagen mit guter Anbindung
- Begrenztes Neubauangebot: Enger Wohnungsmarkt stützt Preisniveau in guten Mikrolagen
Langfristig bleibt Bremen-Nord aufgrund des Preisniveaus und seiner vergleichsweise günstigen Einstiegskosten besonders interessant für Eigennutzer und Anleger, die auf nachhaltige Rendite und stabile Wertentwicklung setzen.
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Die Immobilienpreise Bremen-Nord verdeutlichen: Wohnen im Grünen, nahe der Weser, und trotzdem gut angebunden an die Stadt – dieser Mix überzeugt immer mehr Käufer und Investoren. Wer hier kaufen oder verkaufen möchte, profitiert von stabilen Preisen und einem soliden Wachstumspotenzial.
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FAQ – Immobilienpreise in Bremen-Nord
Wie hoch sind die Immobilienpreise in Bremen-Nord?
Eigentumswohnungen kosten aktuell ca. 2.000-2.800 €/m², Einfamilienhäuser liegen bei etwa 2.200-3.200 €/m².
Sind die Preise in Bremen-Nord in den letzten Jahren gestiegen?
Ja, in den letzten zehn Jahren um rund 60-70 %, wobei der stärkste Anstieg zwischen 2018 und 2022 verzeichnet wurde.
Wie hoch sind die Mieten in Bremen-Nord?
Bestandsmieten liegen bei 6,50-8 €/m², Neubauten und sanierte Objekte erreichen teils 9-10 €/m², in Spitzenlagen auch etwas mehr.
Welcher Stadtteil in Bremen-Nord ist am teuersten?
Vegesack und Burglesum gehören zu den gefragtesten Lagen. Blumenthal ist deutlich günstiger und bietet Einstiegsmöglichkeiten.
Lohnt sich ein Kauf in Bremen-Nord?
Ja – wegen vergleichsweise günstiger Einstiegspreise, stabiler Nachfrage und langfristigem Wertsteigerungspotenzial.
Wo steigen die Immobilienpreise in Bremen-Nord am stärksten?
Aktuell vor allem in Burglesum und Teilen von Vegesack, begünstigt durch Lagequalität und Infrastruktur.
Ist Bremen-Nord für Kapitalanleger interessant?
Ja. Besonders Mehrfamilienhäuser bieten solide Nettorenditen bei moderaten Kaufpreisen.
Wann rechnet sich Kaufen gegenüber Mieten?
Das hängt von Kaufpreis, Eigenkapital, Zinsen und Haltedauer ab. Grundsätzlich spricht die Kombination aus Tilgung und langfristiger Wertentwicklung für den Kauf. Wir berechnen Ihren individuellen Case gern.
Welche Rendite ist realistisch?
Eigentumswohnung: ca. 3,2-4,2 %
Mehrfamilienhaus: ca. 3,8-5,2 %
abhängig von Mikrolage, Gebäudezustand, Energieeffizienz und Miethistorie.
Gibt es Förderungen für Sanierungen?
Ja, z. B. KfW-Programme für energetische Maßnahmen. Eine Erstprüfung klärt, welche Fördermittel verfügbar sind und wie sich diese wirtschaftlich nutzen lassen.