Wie entwickeln sich die Immobilienpreise?

Eine fundierte Analyse für Eigentümer, Käufer und Verkäufer

Stand: Dezember 2025

Die Frage “Wie entwickeln sich die Immobilienpreise?“ beschäftigt Eigentümer, Käufer und Verkäufer aktuell mehr denn je. Nach einer langen Phase steigender Preise kam es 2022 zu einer deutlichen Marktverschiebung. Seither fragen sich viele, wie sich die Immobilienpreise entwickeln und ob das eigene Haus oder die eigene Wohnung im Wert steigt, stabil bleibt oder sinkt. Besonders in Zeiten höherer Zinsen, energetischer Vorgaben und schwacher Neubauzahlen wünschen sich Immobilienbesitzer klare Orientierung.

Dieser umfassende Ratgeber zeigt Ihnen, wie die Entwicklung der Immobilienpreise wirklich verläuft, welche Trends bis 2035 erkennbar sind, welche Fehler Eigentümer vermeiden sollten und welche Chancen der aktuelle Markt bietet. Die Analyse basiert auf aktuellen Marktdaten, Expertentrends und unserer Erfahrung aus zahlreichen Immobilienbewertungen für die Haubner Group.

Wie entwickeln sich die Immobilienpreise aktuell?

Der Immobilienmarkt zeigt seit 2022 ein zweigeteiltes Bild. Während gute Lagen und energetisch moderne Immobilien bereits wieder stabil oder leicht steigend sind, verlieren schwächere Objekte weiter an Wert.

Aktuelle Marktdaten (Deutschlandweit):

  • energetisch gute Wohnungen: Preisrückgänge nur 3 bis 5 Prozent seit 2022
  • Einfamilienhäuser in mittelstarken Lagen: minus 10 bis 15 Prozent
  • unsanierte Altbauten: minus 15 bis 20 Prozent
  • gefragte Stadtlagen: teilweise Preissteigerungen seit 2024 sichtbar

Diese Entwicklung zeigt: Die Entwicklung der Immobilienpreise folgt klaren Mustern. Nicht der Gesamtmarkt entscheidet über den Preis, sondern die Lage und insbesondere die Energieklasse.

Wie werden sich die Immobilienpreise entwickeln? Die wichtigsten Preistreiber

Wenn Sie sich fragen “Wie werden sich die Immobilienpreise entwickeln?”, sollten Sie die fünf stärksten Einflussfaktoren kennen:

Zinsniveau

Experten rechnen 2025–2026 mit stabilen Zinsen zwischen drei und vier Prozent. Eine Entspannung unterstützt die Nachfrage leicht, bremst aber extreme Preisanstiege.

Neubaukrise

Deutschland baut aktuell ein Drittel weniger als benötigt. Das sorgt langfristig für steigende Nachfrage bei Bestandsimmobilien.

Energieeffizienz

Die Energieklasse entscheidet stärker denn je über Verkaufspreise. Ab 2026 greifen strengere Anforderungen des GEG.

Reallöhne

Steigende Reallöhne ab 2024 erhöhen die Kaufkraft und stützen den Markt.

Förderprogramme

Neue Fördermodelle wie KFN, BEG und Modernisierungsboni verbessern die Finanzierungsmöglichkeiten ab 2025 deutlich.

Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in den nächsten 10 Jahren? Prognose 2026–2035

Aktuelle Marktstudien zeigen, dass sich die Immobilienpreise nach der Korrektur 2022–2024 allmählich stabilisieren. Laut einer Immobilienpreisstudie des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR, 2025) ist in den kommenden Jahren mit moderaten, aber stetigen Preissteigerungen zu rechnen. Der BVR erwartet für 2025 und 2026 jeweils ein jährliches Wachstum um etwas mehr als drei Prozent.

Die nachfolgende Tabelle zeigt eine realistische Entwicklung der Immobilienpreise, basierend auf aktuellen Prognosen und den strukturellen Trends des deutschen Immobilienmarkts.

JahrErwarteter Preistrend (Deutschland gesamt)Einflussfaktoren
2025+3,0 bis +3,5 Prozentstabile Nachfrage, geringe Neubauzahlen, Rückgang der Finanzierungskosten
2026+3,0 bis +3,2 ProzentWohnraummangel, steigende Reallöhne, höhere Nachfrage nach energieeffizienten Immobilien
2027+2,5 bis +3,0 Prozentanhaltende Verknappung des Angebots, leichte Zinsentspannung, Modernisierungsdruck
2028–2030+1,5 bis +3,0 Prozent pro JahrRückgang der Bauaktivität, steigende Haushaltszahlen, Modernisierungsschub
2030–2035+2,0 bis +5,0 Prozent pro Jahrlangfristige Nachfrage, Infrastrukturentwicklung, energetische Standards

Was Sie bei dieser Prognose unbedingt mitbedenken sollten:

Trotz positiver Tendenzen bleibt der Immobilienmarkt komplex und regional unterschiedlich. Eigentümer sollten folgende Risiken und Variablen im Blick behalten:

  1. Zinsentwicklung:Bleiben die Zinsen höher als erwartet oder steigen erneut, kann die Nachfrage kurzfristig gedämpft werden.
  2. Energieeffizienz und GEG 2026:Energetisch schlechte Immobilien verlieren weiter an Wert. Sanierungspflichten und steigende Energiekosten verstärken diesen Trend.
  3. Baukosten und Materialpreise:Hohe Baukosten stabilisieren zwar Bestandsimmobilien, erschweren aber gleichzeitig Modernisierungen.
  4. Regionale Unterschiede:Wachstumsstarke Städte wie Bremen, Hamburg oder Hannover entwickeln sich oft deutlich positiver als schwächere ländliche Regionen.
  5. wirtschaftliche Rahmenbedingungen:Arbeitsmarkt, Reallöhne und Konsumstimmung beeinflussen die Kaufkraft unmittelbar.

Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Immobilienpreisstudie 2025

Fallbeispiel aus der Praxis: Eigentümer in Bremen

Die Haubner Group bewertet zahlreiche Immobilien in Bremen und Umland.

Ein Beispiel: Familie K. aus Bremen Horn-Lehe

  • unsaniertes Einfamilienhaus
  • Preis in 2021: rund 650.000 Euro
  • Marktwert 2024: etwa 560.000 Euro
  • geplanter Sanierungsumfang: 60.000 bis 90.000 Euro
  • erwarteter Wert nach Sanierung 2026: 630.000 bis 660.000 Euro

Ergebnis:

Eine gezielte energetische Sanierung führt zu realer Wertsteigerung und stabiler Nachfrage. Viele Eigentümer stehen vor einer ähnlichen Entscheidung und prüfen parallel, ob eine Modernisierung sinnvoller ist oder ob ein strategisches Haus verkaufen Bremen zum besseren Ergebnis führt.

Regionale Entwicklung: Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in Bremen?

Die Region Bremen gehört zu den stabilsten Märkten Norddeutschlands. Viele Eigentümer lassen regelmäßig eine Immobilienbewertung Bremen durchführen, um die Preisentwicklung ihres Viertels besser einschätzen zu können.

Bremen 2024–2026:

  • Stadtteile wie Schwachhausen, Horn-Lehe, Findorff stabil bis leicht steigend
  • Umland wie Lilienthal oder Stuhr mit stabilem bis leicht positivem Trend
  • unsanierte EFH verlieren spürbar, energetisch gute EFH gewinnen

Damit gehört Bremen zu den Regionen, in denen die Entwicklung der Immobilienpreise langfristig positiv verläuft und in denen professionelle Marktkenntnis, etwa durch einen erfahrenen Immobilienmakler Bremen, besonders wertvoll ist.

Einfluss energetischer Sanierungen auf die Preisentwicklung

Die Energieklasse beeinflusst den Verkaufswert inzwischen stärker als die Lage. Käufer bevorzugen Objekte mit geringerem Energieverbrauch und klarer Kostenstruktur.

Sanierungen steigern den Wert, weil:

  • Nebenkosten sinken
  • Wohnkomfort steigt
  • Käufer weniger finanzielles Risiko sehen
  • das GEG ab 2026 strengere Anforderungen stellt
  • Förderprogramme Investitionen abfedern

Wer modernisiert, schützt seine Wertentwicklung langfristig.

Kurzfristige Entwicklung der Immobilienpreise 2025–2026

Die nächsten zwölf bis achtzehn Monate zeigen eine klare Richtung:

  • leichte Wertzuwächse in guten Lagen
  • stabile Preise in mittelstarken Regionen
  • Verluste bei unsanierten Immobilien
  • steigende Nachfrage nach energieeffizienten Objekten
  • anhaltend hohe Mieten, die Kaufentscheidungen beeinflussen

Chancen und Risiken für Eigentümer 2026

Chancen:

  • steigende Nachfrage in starken Regionen
  • Wertgewinn durch energetische Sanierung
  • begrenzte Neubauquote stärkt Preise
  • steigende Reallöhne stützen Nachfrage

Risiken:

  • hohe Finanzierungskosten
  • steigende Sanierungskosten
  • GEG-Pflichten
  • schwache Regionen verlieren weiter

Häufige Fehler bei der Einschätzung der Immobilienpreisentwicklung

Viele Eigentümer treffen Entscheidungen auf Basis von Annahmen statt Fakten.

Typische Fehler:

  • frühere Höchstpreise als Maßstab
  • Energieklasse unterschätzen
  • Infrastruktur und Verkehrslage ignorieren
  • notwendige Sanierungen nicht einplanen
  • emotionale Bindung über wirtschaftliche Realität stellen

Wer diese Fehler vermeidet, trifft klarere Entscheidungen.

Wie profitieren Sie von der Haubner Group?

Wir unterstützen Sie mit:

  • realistischen Preisbewertungen
  • fundierten Marktanalysen
  • klaren Handlungsempfehlungen
  • Sanierungs- und Modernisierungsbewertung
  • regionalen Vergleichsdaten
  • absolut transparenter Beratung

Damit wissen Sie genau, wie sich Ihre Immobilie entwickeln kann und welche Strategie für Sie sinnvoll ist.

FAQ – Immobilienpreise 2024–2035

Wie entwickeln sich die Immobilienpreise 2026?

Die Immobilienpreise steigen 2026 laut Experten moderat. Energieeffizienz, Lage und Nachfrage entscheiden darüber, ob Preise stabil bleiben oder leicht zulegen.

Wie werden sich die Immobilienpreise in den nächsten 10 Jahren entwickeln?

Gute Lagen und energieeffiziente Immobilien gewinnen langfristig an Wert. Schwächere Regionen bleiben stabil oder wachsen nur langsam. Der Trend bleibt zweigeteilt.

Warum entwickeln sich die Immobilienpreise unterschiedlich?

Preisunterschiede entstehen durch Zinsen, Energieklasse, Neubauquote und regionale Nachfrage. Besonders energetisch sanierte Immobilien entwickeln sich positiv.

Wie beeinflusst das GEG 2026 die Immobilienpreise?

Das GEG 2026 stärkt energieeffiziente Gebäude und drückt die Preise unsanierter Altbauten. Sanierungen wirken wertsteigernd und verbessern die Verkäuflichkeit.

Werden die Immobilienpreise wieder steigen?

Ja, vor allem in gefragten Städten und bei modernen Immobilien. Experten erwarten moderates Wachstum, während unsanierte oder schlecht gelegene Objekte stagnieren.

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